|
P. Seth Bauer (Schriftsteller, wohnhaft in Philadelphia ) begann nach einer Universitätsausbildung zum Bühnenschriftsteller, Drehbuchautor und Theaterwissenschaftler seine Stücke zunächst in Austin (Texas), dann ab 1997 in New York zu inszenieren. Nebenher unterrichtete er Kreatives Schreiben und Dramaturgie an der Universität. Seit 1993 hat er für seine Theaterstücke, sowohl für kurze Einakter als auch für abendfüllende Werke, zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Zuletzt wurde er in New York als einer von 15 ausgesuchten Künstlern, „People of the Year – 2005“, geehrt, in Anerkennung seines bedeutsamen Einflusses auf die New Yorker Theaterszene. Davor hatte er für ein von Gabriele Förster inszeniertes Stück den „New York Innovative Theater Award“ bekommen. P. Seth Bauer lebt mit seiner Familie in Philadelphia. |
|
|
Gabriele Förster (Regie und Übersetzung) lebt seit August 2005 mit ihrem Mann in Berlin-Mitte. Bis 2002 inszenierte sie in Mainz, wo sie vor allem mit den Mainzer Kammerspielen zusammenarbeitete. Danach zog sie für drei Jahre nach New York und führte an verschiedenen kleinen Theatern klassische und zeitgenössische Stücke auf, u.a. „Lysistrata“ (mit nachfolgendem Gastspiel in den Mainzer Kammerspielen) und „Drei Schwestern“ in eigener Produktion. Im Dezember 2005 inszenierte sie noch einmal in New York für TheDrillingCompaNY ein Stück von P. Seth Bauer. Zwei ins Deutsche übersetzte Einakter von diesem Schriftsteller zeigte sie im Februar 2006 beim Festival „100° Berlin“ in den sophiensaelen, sein neustes Stück wird sie im Rahmen des TUSCH-Projekts für das theater 89 inszenieren. |
|
![]() |
Christine Ast (Klytaimnestra), aufgewachsen in Oberbayern, absolvierte ihre Ausbildung zur Bühnenschauspielerin an der Theaterakademie Spielstatt Ulm. Ihre ersten Engagements führten sie ans Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen – dort spielte sie schon einmal die Klytaimnestra in einer Orestie-Bearbeitung von W. Jens/R. Oehme - und ans Landestheater Coburg. Immer wieder spielte sie auch in der Freien Szene, so u.a. in Ulm, Zürich, Wien, Berlin, Potsdam. Neben Synchron- und Sprechertätigkeiten gibt sie literarisch- musikalische Kleinkunstabende. |
![]() |
Paul Bokowski (Soldat, M2) wurde in Mainz am Rhein geboren. 1998 war er an den Mainzer Kammerspielen in Coline Serreaus „Hase Hase“ zu sehen. Es folgten u.a. Rollen in „Die Vögel“ und „Ein Sommernachtstraum“. Dort inszenierte er 2002 auch seine Adaption der Politsatire „Wag the Dog“ von Hilary Henkin. Das Stück war aufgrund seiner politischen Aktualität unter dem Arbeitsnamen „Der Krieg“ zu sehen. Im Februar 2006 nahm Paul Bokowski am 100°Berlin Festival teil. Er lebt seit 4 Jahren in Berlin, studiert und arbeitet als freier Schriftsteller. Bei verschiedenen Lesebühnen (u.a. Brauseboys, Sonntagsshow, LSD) tritt er mit selbst verfassten Kurztexten auf. |
![]() |
Rainer
Guldener
(Agamemnon, M1) zog 2006 nach Berlin, wo er bis vor kurzem für
die ZDF Telenovela „Tessa“ drehte. 2004+2005 spielte er das
Theatersolo „Novecento-die Legende vom Ozeanpianisten“ in
München und Zürich. Neben seinen vielen Theater-Engagements
wurde er durch TV- und Filmrollen wie z.B. dem 4-Teiler „Die
Elsässer“, den TV-Serien „Soko“, „Der letzte Zeuge“, „Bei aller
Liebe“, „Die Wache“, „Heimat 3“ von Edgar Reitz bekannt. In
Frankreich war er in Kinofilmen wie „Lucie Aubrac“ von Claude
Berri oder der Fernsehserie „Louis - la Brocante“ zu sehen. |
![]() |
Andreas Haslinger (Kalchas, M3, Soldat 4) Geboren 1977 in Traunstein. 1995-1998 Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule, seitdem als freischaffender Schauspieler am Theater und im TV tätig. 2006 Goethe Ensemble Berlin, 2004 Theatre National du Luxemburg, 2002 Schauburg München, 2001 Theaterhof Priessenthal (Auswahl). Andreas Haslinger lebt in Berlin. |
![]() |
Timo Jahn (Achilleus, Soldat 3) wurde 1974 in Ahrweiler geboren. Seine Schauspielausbildung beendete er erfolgreich im Herbst 2005 in Berlin. Sein Theaterdebut feierte er als "Mikka" in der Deutschen Uraufführung der Komödie "Kalte Duschen" in Kassel. Unter anderem spielte er in zahlreichen TV-Produktionen (ZDF/Sat1) mit. Mit "Achilleus" nimmt er an seiner ersten Lesung teil. Ab November wird er als "Ben" in "Ben and the Smugglers" im BKA zu sehen sein. |
![]() |
Werner Lustig (Alter Mann, Soldat 5) wurde 1937 in Schlesien geboren und spielte u.a. am Berliner Renaissance Theater, der Schaubühne Berlin und der Freien Volksbühne Berlin. Weitere Stationen waren das Schauspiel München, die Landesbühne Hannover und das Theater Ingolstadt. Er arbeitete am Theater u.a. mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Günther Tabor und Peter Stein und im Fernsehen mit Rolf von Sydow, Andreas Dresen und Sebastian Henckel von Donnersmarck. |
![]() |
Carolyn Nelles (Iphigenie) 1999-2003 Schauspielausbildung in Berlin. Währenddessen und danach Auftritte in div. Berliner Theatern, u.a. den Sophiensälen, der Volksbühne, der bat-Studiobühne, dem Theater Cheselonge, z.B. in der Rolle der Rose aus "Tagträumer" unter Regie von Jan Bodinus. Nach einer Babypause( Milan- Oktober 2004) Fernsehauftritte, z.B. in den Serien "Abschnitt 40"( Florian Kern), oder "Die Spezialeinheit"( Hans Günther Bücking), sowie einige Kurzfilmrollen. |
![]() |
Pia Röver (Junge Frau) An der Universität für Musik und Darstellende Kunst, dem Mozarteum in Salzburg, studierte sie Schauspiel. Es folgte ein dreijähriges Engagement am Stadttheater Trier und ein Jahr an diversen Theatern in Luxemburg, wo sie alles zu spielen bekam, was man so als junge Frau zu spielen kriegt. Unter anderem Sara Sampson, Das Käthchen von Heilbronn, Bash (die Kinds-Mörderin), norway.today, Da kommt noch wer. In dem Oscar nominierten Kinofilm "Die Zwillinge" spielt sie die Hannele. |
![]() |
Florian Tabor (Menelaos, Soldat 2) Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelson Bartholdy“ in Leipzig. Engagements: Hebbel Theater Berlin (1994) „Der Sondeur“ , Leipziger Oper (1997) „Abraum“ , carrousel Theater Berlin (1999-2001) u.a. „Schneekönigin“, „Woyzeck“, Andorra“, „Der Geizige“, „Frühlingserwachen“ sowie „Der geteilte Himmel“. Tribüne Berlin (2004) „Gefährliche Liebschaften“. Auftritte in „Wolffs Revier“ und Kurzfilmen. 2005 war er mit „Tartuffe“ auf Tournee in Deutschland und der Schweiz und spielt z.Z. am BAT in „Vorher/Nachher“. Florian Tabor lebt in Berlin und ist als freier Schauspieler tätig. |
|
Euripides Der letzte der drei großen griechischen Tragödiendichter (Aischylos, Sophokles, Euripides) wurde 480 oder 485 v.Chr. in Salamis (?) geboren. Er starb 406 in Pella am Hof des makedonischen Königs Archelaos. Er soll eine geistige Erziehung durch Anaxagoras genossen haben und bewegte sich in Philosophenkreisen (auch bei Sokrates). „Iphigenie in Aulis“ wurde postum nach 406 v. Chr. zum ersten Mal aufgeführt. Bei Euripides entstehen die dramatischen Konflikte aus den Leidenschaften und Handlungen der Figuren selbst, unabhängig vom Schicksal, Euripides führte die Gestalt des Gottes, der am Schluß zur Lösung der Probleme beiträgt (= Deus ex Machina) ein. Zu seinen Themen gehören unter anderen: Kritik an der untergeordneten Position der Frau in der athenischen Gesellschaft, an der ungerechten Behandlung außerehelicher Kinder und an der Glorifizierung des Krieges. |
|
|
Danksagung Für die freundliche Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bedanken beim Theaterhaus Mitte, dem Team der theaterbar und Herrn Thomas Melzer. |
|